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Newsletter Nr. 6

Sehr geehrte Damen und Herren

Liebe Mitglieder

Wie Sie aus den Medien  erfahren konnten, spricht bisher alles dafür, dass die Trocken- und Magerwiese Belpmoos (TWW) diesen Herbst auf Empfehlung des BAFU vom Bundesrat unter Naturschutz gestellt wird! Wir werten dies als grossen Erfolg und bedanken uns für Ihre breite Unterstützung in dieser Sache.

Damit ist jedoch die Problematik nicht vom Tisch, denn das um angeblich 40 % reduzierte Photovoltaik Projekt «BelpmoosSolar» würde die TWW auf mehreren Seiten umgrenzen. Wir gehen davon aus, dass die wichtige Funktion der ökologischen Vernetzung der TWW mit den umliegenden Naturschutzgebieten kompromittiert würde. Hinzu kommt der Verlust von anerkannt sehr wertvollem Kulturland und mit den über 2 m hohen Paneelen ginge eine unsägliche Beeinträchtigung des Landschaftsbildes einher.

Damit BelpmoosSolar gebaut werden kann, müsste in Belp über eine Zonenplanänderung abgestimmt werden. Damit würde gleichzeitig der Errichtung anderer Industriebauten entlang der Gürbe Tür und Tor geöffnet! Dies will Natur-Belpmoos verhindern. Die Argumente können Sie unserem überarbeiteten Positionspapier entnehmen.

Die Problematik wird in einem kürzlich erschienenen Leserbrief sehr gut zusammengefasst.

Zudem möchten wir Sie auf einen vom Politforum Bern organisierten Anlass hinweisen:   Belpmoos Solar - Erneuerbare Energie! Aber wie? hinweisen. Wir würden uns freuen, wenn auch die Stimmen von Natur-Belpmoos zahlreich vertreten würden.

Kommenden Januar wird Natur-Belpmoos in Belp einen vielseitigen Informationsanlass veranstalten. Nähere Angaben dazu erfolgen beizeiten.

„Tankstelle Belpmoos“, J. Hostettler

Diese fantastische Ökofläche grenzt direkt an den Gürbelauf im Belpmoos, vis-à-vis der TWW. Ein grosses Dankeschön geht an den Bewirtschafter für den grossen Beitrag zugunsten der Natur!

Hier finden viele Vogelarten die nötige Nahrung um die anstrengende Herbstreise, teilweise bis südlich der Sahara, bewältigen zu können.

4.9. 25, J. Hostettler

Diese zwei Braunkehlchen wechselten von der Warte beim Gürbelauf zur Nahrungsaufnahme in die Ökofläche. Hier finden sie die nötigen Insekten, um den Tank auf der Reise in den Süden aufzufüllen. Gleichzeitig hielten sich hier Schwarzkehlchen, Stieglitze, Neuntöter, Trauerschnäpper, und Klappergrasmücken auf. Sogar ein Feldhase versteckte sich im hohen Gras – einfach großartig!

Mit freundlichen Grüssen.
Der Vorstand Natur-Belpmoos

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